Das Weinen ist die Sprache des Babys
Damit teilt es mit, daß es Hunger hat, sich in der Windel unwohl fühlt oder Ihre Nähe braucht. Es erzählt aber auch, wie weh ihm der Kopf und der Hals tut, vielleicht von der langen Geburt, daß es am Tag zu laut war, daß die Berührung der fremden Menschen zu viel war, daß es die neuen Eindrücke seiner "Weltreise" nur schwer verdauen kann.
Wenn es sich immer zu einer Seite neigt, den Kopf in Anspannung hält, sich krümmt, verspannt ist, ständig in Unruhe, unruhig schläft, beim Stillen schreit oder nicht gedeiht - lassen Sie es von einem Craniosacral-Therpeuten oder Osteopathen anschauen.
Nehmen Sie das Weinen als das, was es für Ihr Baby ist!
Halten Sie es ruhig im Arm, hören Sie ihm zu und sagen Sie ihm, daß Sie es hören und daß es alles herausweinen darf und daß Sie da sind.
Ein weinendes Baby sagt nicht, daß wir schlechte Mütter sind, weil wir unser Baby nicht beruhigen können. Das Weinen hat, wenn wir es liebevoll im Arm haben, es satt und gewickelt ist, nichts mit uns zu tun - und - wir sind dringend erforderlich, ihm zuzuhören und da zu sein und zu bleiben.
Wenn Ihnen Ihre beste Freundin ihre Ehe-Probleme, Einsamkeit und Verlassenheitsängste unter Tränen schildert, werden Sie sie weder wild schaukelen noch den Staubsauger anschalten, damit sie endlich aufhört.
Sie werden sie in den Arm nehmen und anhören, bis sie sich alles von der Seele geredet hat. Und Sie werden nicht auf den Gedanken kommen, daß sie weint, weil Sie eine unfähige Freundin sind, sondern eben, weil Sie eine vertrauenswürdige Freundin sind!
Genauso und dringlicher verhält es sich mit Ihrem Baby!
Schauen Sie, was Sie für sich tun können, damit Sie das Schreien aushalten können, wie Sie sich selbst beruhigen können.
Einige bewährte Tipps:
- schauen Sie aus dem Fenster in den blauen Himmel oder in die grünen Bäume
- legen Sie Ihre Hand auf Ihr Herz oder den Bauch, bis Sie merken, daß Sie einen tiefen Atemzug nehmen
- achten SIe auf Ihren Atem und folgen Sie ihm eine Weile, ohne dabei etwas verändern zu wollen
- nehmen Sie sich Zeit, sich eine Tasse Ihres Lieblingstees zu kochen
oder ein Trück Schokolade langsam auf der Zunge zergehen zu lassen
- machen Sie sich eine Wärmflasche und legen sie sich auf den Bauch
Dies können Sie mit Ihrem Kind im Arm tun. Ihr Kind wird Ihre Ruhe spüren und sich leichter beruhigen, denn:"wenn Mama ruhig ist, ist es nicht gefährlich für mich"